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Großbloggbaumeister : Tags : Leckereien
Hirnfrost ![]() Mitunter liest man von exotischen Ländern, in denen es als Delikatesse gelten soll, lebendigen Rhesusäffchen das Hirn aus dem geöffneten Schädel zu löffeln. Ein drolliges Ritual, das allen Beteiligten sicher große Freude bereitet. Umso löblicher, wenn auch die hiesige Gastronomie sich den Herausforderungen der Globalisierung stellt und die heranwachsende Kundschaft behutsam an diesen schönen Brauch heranführt. Dafür soll ihr an dieser Stelle herzlich gedankt werden. Auch lobenswert, weil die Sitte, aus den Schädeln der Gegner zu trinken(deshalb der Trinkspruch "Skål!"), bei unseren nordisch-germanischen Vorfahren ein fröhlicher Brauch gewesen sein soll und sich hier sinnfällig, sozusagen globalisiert die Traditionen im Gleichschritt der Völkerverständigung zusammengeführt werden.
>> Kommentieren das Eis ist dann bestimmt auch unterkühlte Mayonaise
aber auch schön die Kennzeichnung der zwei Hirnhälften, so lernen die Kleinen doch allerhand.
>> Kommentieren So lecker ein selbstgemachtes Tomatenbruschetta auch sein mag, muss man leider konstatieren, dass das manuelle Entglibbern gehäuteter Tomaten wahrlich nicht zu den haptischen Highlights des Küchenbetriebs gehört. Warum kann das nicht der Kurze machen? ;-)
Der Kurze ist äußerst reinlich und streckt mir seine Hände, sobald sie nur einen Hauch von Schmutz aufweisen, sofort vorwurfsvoll entgegen.
Insofern: Nein, leider. Skandalös! Dabei wär der junge Mann mit seinen kleinen Händen ideal für die Reinigung schwer zugänglicher Ecken, bzw. als Krabbelmop mit Scheuerbürsten unter den Knien und Händen für die tägliche Fußbodenpflege.
>> Kommentieren *Blörp* Obatzda zum Frühstück ist schon ein wenig grenzwertig. Die Krise des Qualitätsbloggens Traurig, traurig: Schon wieder ist ein Blogger dabei, seine Glaubwürdigkeit massiv zu verspielen. Jemand, der für nicht wenige auch eine moralische Instanz darstellt. Ein Vorbild in Sachen Integrität (die letzten zwei Sätze sind ein Zitat). Jochenausberlin veröffentlichte vor einiger Zeit dieses Rezept. Early Adopter der ich bin, machte ich mich, fehlenden Anwenderberichten zum Trotze, flugs ans epigonale Werk. Sorgfältig stellte ich mir die Helferleins bereit, gewissenhaft mischte ich Zutat um Zutat. Aber ach, wie es misslang! Und ach, wie die Küche stank! Wenn ich das Ergebnis benennen müsste, es hieße "übel riechende, karamelisierte Pampe". Völlig ungeeignet, meine perfekt gekochten Pasta zu benetzen, von meinem Gaumen ganz zu schweigen. Und so kippte ich den gülden funkelnden Schlamm in den Eimer und würfelte mir ein paar Tomaten. (Gut, vielleicht war mein Töpflein zu heiß. Und nein, mein Salz war nicht canarisch. Und okay, mangels Ahornsirup nahm ich Honig. ABER DAS MUSS DOCH ERLAUBT SEIN!) War denn das Rezept Open Source, frei von jeglichen Patenten? Eine perfide Art von DRM vleicht darin?
Mas hört ja auch, dass bestimmte Monopolisten Kunden durch unfruchtbar gemachte Rezepte in Abhängigkeiten führen wollen, bis hin zu lebenslangen Abonnements. >> Kommentieren Ja was erwarten Sie auch von einem, der trotz 40.000 Alkoholtoten jährlich regelmäßig für Spirituosen wirbt?
>> Kommentieren So sieht es aus, das Glück
Total OT, aber ich hab da einen sehr schönen Zeugsvorzeiger gefunden.
Wunderbar! Ein Knutvorzeiger!
>> Kommentieren Stimmt. Über das Kochen kann ich nur sagen, dass man, wenn man zu zweit kocht, auf klare Rollenverteilung und Hierarchie achten muss. Person A kocht und befiehlt. Person B gehorcht und schnipselt. Alles andere endet in Szenarien, wie wir sie aus Sabine Christiansen kennen. Wenn das Kochen beendet ist, kann die Hilfsperson zu der Kochperson sagen: »Hast wieder mal toll gekocht, wie machst du das immer?«, oder: »Schmeckt total scheiße«, beides bietet Ansatzpunkte für ein interessantes Gespräch. Wenn aber beide das Gericht in einem Diskussionsprozess gemeinsam hergestellt haben, sitzen sie sich hinterher schweigend gegenüber, und jede Person denkt: »Es könnte besser schmecken, wenn ich in dem Diskussionsprozess weniger nachgiebig gewesen wäre.«[zeit.de] Tja, ich weiß schon, warum ich gern die Führung an mich reiße.
(In der Küche, nicht beim Tanzen. Tanzen ist ja nichts Ernstes.) Wie geht es Ihrem Beipackzettel, äh Ihrer Hand?
Danke der Nachfrage. Tippen macht noch Probleme, aber Copy&Paste funktioniert schon ganz gut.
>> Kommentieren Die Krönung ist aber, wenn man so gut eingespielt ist, dass jeder abwechselnd führt und sich führen lässt, intuitiv ohne sich absprechen zu müssen. Wie in der Musik. Um nicht noch pathetischere Vergleiche zu bemühen.
*seufz*, kommse ma runter da!
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