![]() (Bei Wein und Knabberzeug einige Details der Familiengeschichte erfahren, die ich noch nicht kannte. Spannend.) Der Kleinbloggbaumeister sucht ein Kaninchen fürs Abendessen aus?
Das ist mein Vater und er wird offenbar grad ins Bett geschickt.
Ihr Vater heißt Hänsel und Ihre Oma war eine Hexe?
Daher kommt der Ausdruck "jdn. ins Bett stecken".
Könnte sich aber auch um die Erfindung der sog. "Babyklappe" handeln *duckundweg*
>> Kommentieren oh wie klasse.
es klingt grausam, aber man muss diese Möglichkeiten nutzen so lange sie es gibt. manchmal würde ich mir heute wünschen, meine Großeltern zum Beispiel, (die schon z.T. 25 Jahre tot sind), treffen zu können, und jetzt wo ich so alt bin, nochmal ausfragen zu können "wie war das damals so bei Euch". Denn natürlich wurde viel erzählt und das war schön, aber es wurde auch viel verschwiegen oder nach dem Motto "nicht vor den Kindern". Das ist schade. Und außerdem, insbesondere mit etwas Wein, kann das sehr sehr lustig werden. Man ahnt ja gar nicht, was wem alles noch einfällt. Und außerdem: werden Sie jetzt alt? Wenn man anfängt zurückzublicken, das ist ein gefährliches Alter :o) >> Kommentieren Das ist nur ein Schrank.
Guckt mal, wie einfach gelebt wurde. Guckt mal, wie schmal die Frau ist, ist sie schon so alt oder nur "verbraucht". Guckt mal wie viel Fürsorge aus diesem Bild spricht. Ganz herrlich. Bei uns im Keller steht ein alter Küchenherd, Emaille, für Holz und Kohle, mit herausnehmbaren Ringen anstelle von Ceranfeld. Es geht die Sage, dass die Nachbarin Ihr Frühgeborenes damit über die Runden brachte, so als Brutschrankersatz. Alte Geschichten sind unübertrefflich. Man müsste Zeit haben, das ganze Zeug aufzuschreiben, aber dann kann man keine neuen erleben. Als Schlesier stamme ich (natürlich) aus einer Vertriebenenfamilie. Das Foto muss 1945/46 entstanden sein, als man für kurze Zeit sehr eng zusammenrückte. Es gab keine Not und kein Elend, man musste nicht hungern auf dem Land, lebte aber natürlich sehr bescheiden: Das Familienstammbuch kennt als häufigste Berufe den "Häusler" und den "Gartenbesitzer".
An das Haus, den Garten und die Ställe erinnere ich mich noch ganz genau, ich kann den Geruch und die Akustik jedes einzelnen Zimmers abrufen, und wie sich das Klettergerüst angefühlt hat unter den Händen, oder der Apfelbaum. Wir waren sehr oft dort, denn auch wenn die Familie sich räumlich wieder zerstreut hat über die Zeit, blieb man sich doch immer sehr verbunden. Nur ich bin ein wenig ausgeschert aus dem Gebilde. Das Haus gibt es nicht mehr; es wurde inzwischen abgerissen, nachdem die verbliebenen Bewohner wegen des nahenden Braunkohlentagebaus (der dank der Wende dann doch nicht kam) erneut umgesiedelt wurden. Meine Oma war Mitte zwanzig auf dem Foto. (ich brauch 1 Brille)
Sie sah für mich alt aus, aber das sind vielleicht die Kleider, die Frisur. Das habe ich auch, Kindheitserinnerungen an Gerüche, Gefühle, alte Häuser und Scheunen und Bäume die es schon längst nicht mehr gibt. Seltsam manchmal. Eine Freundin verbrachte ihre Kindheit im Schlepptau der Eltern quer durch Europa und findet es seltsam, so starke Erinnerungen und Bindungen (Heimat) an einen Ort oder die Menschen eines Ortes zu haben. Das kann man gegenseitig kaum nachvollziehen. >> Kommentieren Vorsichtig angefragt: Ist vielleicht auch eine Geschichte fuers Bytebaby dabei? Die alte Idee, eine Geschichte zu einem Foto zu erzählen. krit.de
Tut mir leid, aber ich habe momentan nicht die Zeit für ausformulierte Geschichten.
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