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Die Ökonomisten sollten sich nicht täuschen: Der Kunde kann sich aus dem Staub machen. Im Grunde setzt sich nur das fort, was schon das Cluetrain Manifesto dem Marketing 1.0 prophezeite: Die relevante Zielgruppe schaltet ihr Immunsystem ein und Technorati oder Google einfach ab. Sie agiert künftig hinter einer Nebelwand - während der sichtbare Teil von Bloghausen zum Rummelplatz verkommt, auf dem sich höchstens die Newbies und die Ahnungslosen tummeln.
Bluesabend in Blogville - ein höchst lesenswerter Beitrag zu Kommerz und SEO in Blogs und ein sehr treffendes Stimmungsbild.
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kris   
langsam glaube ich, man sollte nur noch den langen schwanz bedienen und das vordere ende, also die charts, komplett außen vorlassen. zumindest wenn man was im web machen will. alles andere wird sofort vergiftet von den ganzen spammer-assis.

file under: web to 00, asocial web, loser generated content


ichichich   
Der Long Tail ist aber vielleicht dicker, als man glaubt: Ich hab hier manchmal Links von dubiosen Randgruppenforen auf einzelne Artikel, die bringen mehr Klicks als ein Spreeblick-Link. Wenn das erstmal die Kommerzspacken merken, werden sie die Nebelwand schneller durchlöchert haben, als man Cluetrain sagen kann.


kris   
ein link in einem uhrenforum bringt mehr als eine frontpage bei yigg und co. wenn die idioten statt yigg und blogcharts zu gamen, die bmw-, hifi- oder handy-foren bespaßen, dann hätten sie möglicherweise mehr eyeballs. und vermutlich auch weniger gegenwehr. in foren mit flash-layer-ads regt sich keiner auf, wenn ein video auf einer adsense-verseuchten seite läuft anstatt direkt auf youtube.

vielleicht sollte man denen das mal sagen. dann haben wir unsere ruhe.






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